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Seite 3 von 4 Wie schon erwähnt, stellt sich uns die Frage, wo setzen wir die Masslatte an? Wenn ich mich zur Messlatte erküre, wird alles ziemlich schwierig. Ich bin nicht mehr objektiv, kann nicht einschätzen was wirklich gerecht ist, weil ich alles auf mein Empfinden dezimiere. Wenn ich die Frau als Messlatte nehme, wird alles zu Feminin. Wenn ich den Mann als Messlatte erküre, dann leiden die Frauen. Wenn ein Staat sich die Freiheit des Weltenrichters nimmt, so wird es wieder einseitig.
Die Bibel setzt hier ganz andere Massstäbe. Sie berichtet von einem Gott, der gerecht ist. Das Problem für uns Menschen ist nur, dass sich dieser Gott uns Menschen gegenüber nicht immer so transparent verhält wie wir das gerne möchten. Weil wir die Beweggründe dieses Gottes nicht kennen, definieren wir ihn oft als ungerecht...
Doch die Bibel sagt, dass er gerecht ist. In der Bibel lerne ich ihn auch kennen. Er zeigt mir einiges von sich. Er zeigt mir z. B. wie ich eine Beziehung zu ihm aufbauen kann. Die Bibel spricht aber auch davon, dass Jesus, Gottes Sohn, einst die Menschen richten wird. Richten, nach einem Gesetz das wirklich gerecht ist. Gott sagt über sich selber, dass er gerecht ist.
Über die Frage, ob es einen Gott gibt, möchte ich hier nicht genauer eingehen. Ich las neulich diesbezüglich ein Zitat, dass ich an dieser Stelle passend finde:
"Ich denke, nur ein Idiot kann Atheist sein. Wir müssen zugeben, dass eine unvorstellbare Macht oder Kraft existiert mit grenzenlosen Wissen und Vorauswissen, die das gesamte Universum zuerst in Gang gesetzt hat."
Christian B. Anfinsen (Nobelpreisträger für Chemie 1972)
Die Frage die sich nun stellt ist, ob ich an Gott glaube oder nicht. Ich persönlich glaube, dass die Bibel, in der sich Gott zeigt, Recht hat. Die richtige Messlatte ist bei Gott. Er weiss was recht und was ungerecht ist.
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