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Geschrieben von Urs Wunderli
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Samstag, 23. Dezember 2006 |
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Seite 4 von 4 Deshalb ist es nicht richtig, wenn ich frage, was ist Recht für mich? Sondern die Frage muss lauten, was ist Gerecht in Gottes Augen? Gerade da sehe ich dass wir das oft nicht respektieren. Bleiben wir bei der Bibel in gerechter Sprache. Wenn sich Gott nun als eher männliches Wesen vorstellte, ist es recht, wenn ich das zugunsten der Frauen ändere? Wir müssen sagen, Nein! Den Gott offenbart sich so, wie er es für richtig hält, und das muss nicht meinen Wünschen entsprechen.
Hier sei eine kleine Anmerkung angebracht. Auch in der Bibel wird Gott nicht immer Männlich dargestellt. Auch er kann sich vergleichen mit einer Mutter, die sich über ihre Kinder sorgt. Ich persönlich denke, dass Gott nicht an ein Geschlecht gebunden ist, denn er ist Gott. Wen der Mann noch Frau, sondern eben Gott...
Gerecht ist nun also, was Gott als gerecht definiert. Doch was definiert Gott als Gerecht? Nun das ist ein weiteres grosses Thema... Wichtig ist mir einfach an dieser Stelle, dass wir nicht unsere Subjektivität als Massstab setzen, sondern die Objektivität Gottes, auch wenn wir sie manchmal nicht verstehen.

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