|
|
Startseite Hanna
Hanna
|
Der vierte Monat |
|
|
|
Geschrieben von Christine Wunderli
|
|
Mittwoch, 19. März 2008 |
|
Hallo Leute Ich habe gedacht, dass es wieder einmal Zeit wird von mir hören zu lassen. Heute morgen waren wir beim Doktor. Ich bin jetzt schon 60,5 cm gross und 5180g schwer! Kein Wunder werden mir die Kleider, die ich in den letzten Wochen getragen habe langsam ein bisschen eng. Mir ists ja egal (also, dass ich sie nicht mehr anziehen kann), aber ich glaube, Mami hat manchmal Probleme damit. Da steht sie dann da und schaut bekümmert ein Oberteil an und werweist ob sie mich nochmals reinquetschen soll. Zum Glück habe ich schon seit einiger Zeit den Dreh raus bei jedem Oberteil loszubrüllen als würde ich in ein Korsett gesteckt. Hihi. Da hat sogar die Phyisotherapeutin für mich Partei ergriffen und gesagt, dass ich in weite Kleider gesteckt werden soll. Tja, gewusst wie! Jetzt darf ich meistens grosse Sachen tragen, aber vorsichtshalber brülle ich dann jeweils doch noch ein bisschen. Naja, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste...  |
|
|
Wen Papa Kleidchen kaufen geht... |
|
|
|
Geschrieben von Urs Wunderli
|
|
Montag, 25. Februar 2008 |
|
Neulich sagte mir jemand, ich solle wieder einmal einen Beitrag auf die Homepage stellen. Es sei so interessant. Danke für das Kompliment! Das veröffentlichen dieser Artikel auf der Homepage hat es so in sich. Bei schreiben überlegt man sich, wer sich wohl für diese Geschichten sich interessieren könnte. Doch doch, so redet man sich fleissig zu, das interessiert schon jemand. Irgend wie muss man den Aufwand, den man ja meistens, ich jedenfalls, spät in der Nacht betreibt, auch rechtfertigen können. Wenn es dann auch nur für die eigene „Psychohygiene“ ist. Nachts um zwölf online gestellt, am nächsten Tag gucken ob jemand einen Kommentar geschrieben hat. Nichts. Ist ja klar! Einen Tag später? Nichts… (usw.) Da fragt man sich dann eben schon, liest das Jemand? Echo…?
|
|
|
Bilanz nach dem 1. Monat |
|
|
|
Geschrieben von Urs Wunderli
|
|
Donnerstag, 13. Dezember 2007 |
|
Gestern Mittwoch, war der 1. Monat vorbei, in dem Hanna nun auf der Welt ist. Sie hat tüchtig was geleistet!
Exemplarisch ist vielleicht der gestrige Tag. Am Morgen früh sah Hanneli sich genötigt, durch das dumme Hungergefühl die Augen aufzutun. Augen auftun ist ziemlich schwierig. Das kann bis zu 45 min dauern! Da werden Faxen und Grimmassen gerissen, mal die Stirn in Böse Falten und mal in Gute gelegt. Gütig gesäuftzt, grimmig gekrümt, Heftig gegähnt, mit den Augengliedern gekämpft und dann vor Erschöpfung friedlich weiter geschlafen. Doch plötzlich schnellen die Augen auf! Ouh das Licht ist hell, also wieder schnell die Lieder halb zu ziehen und mal grimmig gucken. Dann muss man gucken wo man ist. Ah, auf Papas Arm. Mhm! Sieht der noch gleich aus wie gestern? Nun pflanzt man den neugierigen Blick auf. Das Licht tut nicht mer so weh und darum kann man den Papa nun ganz genau angucken. Ist der Stoppelbart nun wieder etwas gewachsen? Ist das Normal? Macht Papa das mit absicht? Warum grinst er jetzt so blöd und wiederholt ständig die Worte "bist Du aufgewacht. He? Bist Du aufgewacht?" Man könnte ja meinen, es sei eine Gewalltsleistung!
|
|
|
Noch kurz vor dem schlafengehen |
|
|
|
Geschrieben von Urs Wunderli
|
|
Montag, 3. Dezember 2007 |
|
Im Schlafzimmer höre ich etwas sehr vertrautes. Weinen! Bevor ich nun meine kleine Tochter ins Bettchen stecke, möchte Ich Dir noch einige Anektoden erzählen, die wir nun in der ersten Zeit erlebt hatten, seit wir nun zu dritt sind.
Hanneli entwickelt sich prächtig. Das betrifft vorallem die Stimme und die Lunge. Sie kann ohne Problem eine Stunde lang weinen, nur weil sie schlafen sollte. Ich habe gelernt, das Schlafen etwas sehr schlimmes ist. Ja, es ist wirklich nicht toll! Stundenlange kann man Weinen, nur weil man sonst einschlafen würde. Und dann, irgend wann, muss man dann wieder einmal Luft holen und wenn es dann dumm geht, schläft man dabei einfach ein. Doch nach einer Minute erwacht man dan wieder, muss überlegen, und es kommt einem in den Sinn, man war ja am Weinen. Einmal tief Luft geholt und weiter gehts...
|
|
|
Der 1. Tag zuhause |
|
|
|
Geschrieben von Urs Wunderli
|
|
Mittwoch, 21. November 2007 |
|
Kinder, so sagt man, verändern die Welt. Also mein kleines
Töchterchen hat mich jedenfalls ziemlich verändert. Ein kleines Beispiel? Ich
schaltete heute meinen PC erst um 15:00 Uhr ein. Sonst ist das immer so
ziemlich das erste, was ich mache…
Am letzten Montag, den 19. 11. 07, konnte Christine endlich
nach hause kommen. Doch bis es soweit war, mussten wir zusammen noch einiges
leisten. Dazu kam, dass ich am Abend eigentlich ins Militär musste. Aber zuerst
ging ich in den Spital. Dort erklärte mir die Schwester, dass sie nun gleich
mit dem Kinderspital zwei Termine für Ultraschalluntersuchungen abgemacht
hätte. Supper! Ich war echt erleichtert. Doch es stellte mich vor ein neues
Problem. Der Letzte Termin war um halt fünf Uhr Abends. Wenn ich noch nach Lugano
fahren sollte, musste ich um sechs Uhr Abends gehen. Ich suchte die passenden
Verbindungen, doch irgendwie merkte ich, dass dies nun nicht mehr ging. Ich
rief dem Projektleiter, der den Militäreinsatz leitete an, und erklärte ihm die
Situation. Wir machten aus, dass ich erst am nächsten Morgen um 10 Uhr nach
Lugano gehen werde. Gut, war das auch geregelt. Wenn ich noch eine Nacht
zuhause währe, würde Christine sicherlich auch erleichtert sein.
Nun war aber erst Montagmorgen. Das ich später einrücken kann,
wusste ich noch nicht. Also reiste ich vom Spital wieder nach hause, um meine
Sachen zu Packen für den WK. Dann ging ich in Windeseile wieder zurück in das
Spital. Zum essen hatte ich irgendwie keine Zeit. Dort angekommen packten wir
in aller Eile die Sachen zusammen. Die Schwester hatte uns für halb Drei ein
Taxi bestellt, das uns in den Kinderspital brachte. Auf kosten des Spitals. Wie
Nobel! Also ramschten wir alles zusammen und stopften es in irgendwelche
Taschen und Säcke. Nebenbei drückte die Schwester unserem Hanneli noch einen
Schopen rein…
|
|
| |
|