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Schon lange wollte ich eigentlich den aktuellen Freundesbrief schreiben. Nun habe ich endlich einige wenige ruhige Minuten, und so mache ich mich munter ans Werk.
Die Diplomarbeit (DA) habe ich abgegeben. Nachdem ich sie geschrieben hatte, bekam ich die Rückmeldung, dass sie nicht erbaulich sein dürfe. Tja, Theologen sind scheinbar trockene Typen, und so viel ein ganzes Kapitel von der DA raus. Was machen mit einem Kapitel das eigentlich ganz gut war? Genau, man hängt es in den Freundesbrief, dann ist es nicht umsonst geschrieben worden!
Bevor wir nun aber zu diesem Kapitle kommen, noch einige Infos von uns. Wie schon gesagt, habe ich die DA nun fertig geschrieben und abgegeben. Da der Hauptteil der DA auf Interviews baut, habe ich die geführten Interviews alle vom Tonband abschreiben müssen. Drei Wochen sass ich jeden Tag vor dem PC und tippte die Aussagen der einzelnen Interviewpartner in den PC. Irgend wann hatte ich den Tipp-Koller! Die Interviews kamen dann bei der DA in den Anhang. Die offizielle Arbeit umfasst bei mir 46 Seiten. Zusammen mit dem Anhang gab ich ein Buch von ca. 200 Seiten ab. Das war vielleicht ein dicker Schmöker! Machte richtig Freude, das Ding zu binden und abzugeben… (Es ist wahrscheinlich eine der dicksten DA’s die sie je gekriegt haben…)
In der Familie läuft es sehr gut. Hanneli ist aufgestellt, fröhlich, und plaudert munter vor sich hin. Sie entdeckt ihre Stimme immer mehr. Daneben hat sie aber auch viel zu tun mit zappeln. So schrie sie neulich wie am Spiess und als ich dann nachschaute, was da eigentlich los sei, lag sie auf dem Bauch (Sie hat sich selbst gedreht, ohne dass es jemand mitbekommen hätte). Christine geht es auch ganz gut. Der Mutterschaftsurlaub ist zu Ende. Jetzt muss sie wieder für die Chrischona arbeiten. An einigen Tagen in der Woche bin ich also alleine zuhause und hüte mein Meiteli. Zum Glück schläft sie noch ziemlich viel…
Vor einer Woche feierte Chrischona ihren Geburtstag. Zu diesem Zweck waren ich in Lauterbach Hessen (D) für eine Predigt eingeladen. (Lauterbach befindet sich ca. 4-5 Autofahrstunden von Basel entfernt) Am Samstagabend hielt ich eine Predigt in einem Jugendgottesdienst und am Sonntag in der hiesigen Gemeinde. Ich wurde von zwei Studienkolleginnen und einem Studienkollegen begleitet. Zu viert reisten wir also da hin, und auch wieder zurück. Die ganze Aktion hatte mir riesigen Spass gemacht!
Da mir die Abwechslung in meinem Leben ein wenig fehlte, dachte ich, ich mache noch die Autoprüfung. (Der wahre Grund ist, dass ich dachte, ich müsse alleine nach Lauterbach und dafür hätte ich die Autoprüfung gebraucht) Ich begann anfangs Jahr mit dem Lernen der Theorieprüfung und am 03.03.08 hatte ich dann die praktische Prüfung. Innerhalb von 14 Tagen musste ich Autofahren lernen. Beinahe jeden Tag reiste ich nach Bettingen und dann gab es eine Doppelstunde Autofahrschule. Wie Du merkst, bin ich schon ein wenig Stolz darüber, dass alles so gut klappte, doch eigentlich habe ich gar keinen Grund, stolz zu sein. Denn das alles geklappt hatte, war ein riesiges Geschenk von Gott. So hat er mir den richtigen Fahrlehrer geschenkt, der so viel Zeit hatte. So schenkte er einen Gnädigen Experten bei der Fahrprüfung. Beim Zweiten Kreisel bastelte ich nämlich beinahe einen Umfall, wenn nicht der Experte auf die Bremse gestanden wäre. Er meinte dann nur, dass halt im Kreisel die Autos von Links kämen… Der Experte sagte, dass sei die Anfangsnervosität gewesen (Wir hatten noch ein Puff wegen dem Autoschlüssel usw…).
Weil ich in der Nächsten Zeit ziemlich oft unterwegs sein werde, dies bedingt durch Vorstellungsgespräche usw., haben wir uns dazu entschlossen ein Auto zu kaufen. Das wir zum Ende des Studiums uns ein Auto kaufen möchten, haben wir schon lange mehr oder weniger vorgenommen. Denn zum Zügeln usw, ist es einfach praktischer. Auch ist das reisen mit Kind und Kinderwagen im Zug eine ziemliche Packerei. Nun haben wir ein sehr gutes Angebot eines Opel Vectra gekriegt. Nachdem wir das Angebot geprüft und mit einem Dozenten, der Automech gewesen war, besprochen hatten, haben wir uns dazu entschlossen, das Auto zu kaufen. Morgen steigt der Deal. Mann bin ich aufgeregt!
Zum Abschluss bin ich nun noch einige Tage im Militär gewesen. Jetzt habe ich Osterferien. Endlich ein wenig Ruhe. Nun schreibe ich noch eine Arbeit, und kümmere mich weiter um die Stellensuche. Ich habe nämlich bis jetzt noch keine Stelle in Aussicht und deshalb wissen wir noch nicht, wie es mit uns nach dem Sommer weitergeht. Das ist aber auch das einzige, was meine gute Laune im Moment ein wenig zu trüben mag…
So, nun aber zum Kapitel aus der DA. Den Text habe ich in einen eigenen Artikel gepackt. Um ihn zu lesen klicke hier...
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