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Da die heutige Gesellschaft nicht viel anders als jene, zur Zeit des Neuen Testaments ist, finden wir in der Bibel ganz praktische Anweisungen wie man in einer solchen Gesellschaft vorgehen kann. In der Apostelgeschichte finden wir einige Beispiele. Doch bevor wir uns der Apostelgeschichte zuwenden, müssen wir die Grundlage, resp. die Motivation der Leute aus der Apostelgeschichte kennen. Diese Grundlage finden wir im NT in den vier Evangelien. Auf dieses Ereignis arbeitet schon das ganze AT hin. Hier finden wir zugleich Gottes Gericht und Gottes liebe, alles vereint in einer Person. Deshalb ist es von grosser Bedeutung, wenn wir uns kurz betrachten, was da überhaupt geschehen ist.
Gottes Triumpf, ein historisches Ereignis
Da kommt ein Mann, namens Jesus, und behauptet er sei die Wahrheit. Wenn man über diese Aussage nachdenkt, dann ist das schon eine ziemlich heftige Botschaft. Denn Jesus äussert hier eine sehr steile Aussage. Er ist nicht ‚nur‘ die Wahrheit, sondern auch der Weg zum Vater, und somit auch das Leben überhaupt. (Joh. 14,6) Nicht ein Gedankengut, nicht eine Philosophie nicht eine Energie die irgendwo strömt, sondern eine Person. Dementsprechend sind nicht nur alle Aussagen von Jesus, sondern auch die Handlungen und Taten dieses Mannes die pure Wahrheit.
Der Mensch, dessen Ursprünglicher Zweck die Beziehung zu Gott darstellt (1. Mo. 1, 26-31), wendet sich von Seinem Schöpfer ab. Die Folge sind Angst und die Trennung vor Gott (1. Mo. 3, 8-24). An dieser Trennung leidet der Mensch bis heute, und macht sich deshalb Götter die diese Beziehungen ersetzen sollen. Er verdreht Gottes Ideen und verschuldet sich so immer mehr gegenüber Gott, die Bibel nennt das Sünde. Die Konsequenz daraus ist, dass sich der Mensch immer tiefer in die Sünde verstrickt und im wahrsten Sinne des Wortes in einen Teufelskreis kommt aus dem er selber nicht mehr ausbrechen kann (Rö. 1, 18-32). Das fordert von Gottes Seite her ein gerechtes Gericht über den Menschen und seine Taten!
Doch Gott hat seine Menschen, die er geschaffen hat, immer noch lieb. Deshalb verwirklicht er einen genialen Plan. Er sendet seinen einzigen Sohn auf die Welt. Mit dem Ziel, stellvertretend die Sünden der Menschen auf sich zu nehmen und für dafür bestraft zu werden (Joh. 3, 16). In dem dass er Jesus auf die Welt sendet, sehen wir Gottes Liebe zu den Menschen. Da es die Menschen aus eigener Kraft nicht schaffen, wendet sich Gott in Jesus Christus den Menschen zu. Jesus stirbt stellvertretend für die Sünden am Kreuz von Golgatha. Darin sehen wir die Gerechtigkeit Gottes der die Sünden der Menschen richtet (Rö. 3, 21- 31) in dem er seinen Sohn anstelle der Menschen richtet und bestraft. Doch Jesus ist nicht ‚nur‘ für uns gestorben, sondern er ist vom Tod zurückgekehrt. Er hat den Tod besiegt was zeigt, dass er stärker ist als der Tod (Mt. 28, 1 - 6). Dadurch kriegt jeder, der an Jesus glaubt, eine Perspektive, denn er nimmt die Sündenvergebung von Jesus an, und kann daher davon ausgehen, dass er eines Tages wie Jesus den Tod überwinden wird, weil Jesus es schon getan hat und es all jenen schenkt, die an ihn glauben (Joh. 3, 16; Ph. 3,10-11). Durch Jesus Christus schenkt Gott den Menschen eine Perspektive, die einmalig und durch die Bibel schriftlich zugesichert zu den Menschen kommt.
Motivation bis zum Ende der Zeit
Diese Botschaft, diese Kraft, diese Gewissheit und dieser Triumpf, treibt die Christen an, bis heute von Jesus und seinem Evangelium zu erzählen. Diese Botschaft hat eine derartige Kraft die die unglaublichsten Leiden aushält. Die Erkenntnis über die Tat Jesu gegenüber den Menschen führt einem in eine tiefe Dankbarkeit Gott gegenüber (Phil. 4, 4-7).
Genau diese Dankbarkeit, genau die Erkenntnis das Gott alle Menschen liebt (Joh. 3, 16), der Auftrag von Jesus die Welt zu erreichen (Mt. 28, 20; Mk, 16, 15-16; Lk. 24, 46-47; Joh. 20, 21; Apg. 1,8) und das Erleben dass sie Gott angenommen hatte (Joh. 21, 15-16; Apg. 9,1-19), treibt die Jünger, die nun Apostel genannt werden dazu an, die Menschen von damals zu erreichen.
Gemeinden zwischen Jerusalem und Rom entstehen in rasantem Tempo (Apg. 1-28). Wohlgemerkt, in einer Kultur, in der man nicht gerne hörte, dass es nur einen Gott der Wahrheit gibt (Apg. 17). Die Zusagen Jesu, dass er bei seinen Leuten ist, bis zum Ende der Zeit (Mt. 28, 20) gilt auch heute noch was auch uns heute befähigt, von Gottes Botschaft zu reden und Gemeinden zu bauen. Diese gute Botschaft, die wir den Menschen weiter sagen können, gibt Antwort auf die Fragen eines jeden. Denn sie löst das Grundproblem des Menschen, nämlich die Beziehung zu Gott. Aus dieser Beziehung heraus, wird es dem Menschen nun möglich, die weiteren Problemen und Fragen in seinem Leben anzugehen und viele davon schon auf dieser Welt zu lösen. Ganz erreicht wird das Werk aber erst im Himmel, wo die Beziehung des Menschen mit Gott vollendet wird.
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